An Tagen mit Schneematsch und Regen werden zuerst die Hosenbeine und Schuhe nass. Das Wasser spritzt von der Strasse hoch, sammelt sich an den Säumen und dringt an den Schuhen ein. Sind die Beine nass, fühlt sich der ganze Tag ungemütlich an. Wer viel zu Fuss unterwegs ist, spürt das besonders und merkt schnell, wie gross der Unterschied ist. Mit ein wenig Vorbereitung lässt sich das verhindern, und der Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen wird deutlich angenehmer.
Bei den Schuhen zählt zuerst das Material: Gut gepflegtes Leder oder Gummistiefel halten die Feuchtigkeit fern. Die Sohle sollte ein gutes Profil haben, damit man auf nassem Boden nicht rutscht. Ein hoher Schaft schützt zusätzlich, weil der Schneematsch nicht so leicht von oben eindringt. Wer Halbschuhe trägt, achtet darauf, dass die Zunge dicht anliegt und die Schnürsenkel fest gebunden sind.
Hosen, Socken und Säume
Hosen aus Stoff, der Wasser aufsaugt, sind bei Matsch ungeeignet, weil sie schwer werden und lange nass bleiben. Besser sind Hosen aus dichtem Material, das nur wenig Wasser annimmt und schnell trocknet. Ist es sehr nass, hilft eine Regenhose, die man über die normale Hose zieht und über die Schuhe fallen lässt. Sie hält Spritzer ab und lässt sich nach dem Tag einfach abwischen.
Bei den Socken lohnt sich Wolle oder ein Mischgewebe, das auch feucht noch wärmt. Ein Paar zum Wechseln im Rucksack oder im Büro kann den Tag retten. Die Hosenbeine kann man bei sehr nassen Verhältnissen hochkrempeln, damit die Säume nicht durch das Wasser schleifen. Ein kleines Tuch in der Tasche wischt Spritzer schnell ab, bevor sie in den Stoff einziehen. Stulpen oder Gamaschen sind eine gute Ergänzung, wenn man täglich durch tiefen Schnee gehen muss.
Zu Hause stellt man die Schuhe auf ein Gitter oder eine Unterlage, damit Luft von allen Seiten herankommt. Zerknülltes Papier im Innern saugt Nässe auf. Hosen hängt man mit Abstand zur Heizung auf, und nasse Säume streicht man glatt, damit sie beim Trocknen nicht wellen. Wer diese Handgriffe immer gleich macht, hat am nächsten Morgen trockene Kleider bereit und muss nicht zum zweiten Mal in nasse Schuhe schlüpfen.