Den Rucksack mit einer Regenhülle trocken halten

Landschaftsillustration

Ein Rucksack schützt den Inhalt nur bedingt vor Nässe. Der Stoff ist oft wasserabweisend, aber nicht wasserdicht, und bei anhaltendem Regen dringt Feuchtigkeit durch Nähte, Reissverschlüsse und Taschen. Wer Unterlagen, Kleider oder ein Buch dabeihat, möchte nicht, dass alles durchnässt ankommt. Eine Regenhülle löst das Problem einfach und lässt sich fast überall mitnehmen, weil sie kaum Platz braucht.

Die Hülle ist ein dünner, elastischer Überzug, der über den ganzen Rucksack gezogen wird und mit einem Gummizug oder einer Schnur festsitzt. Sie sollte zur Grösse des Rucksacks passen: Ist sie zu klein, verrutscht sie und lässt Stellen frei, ist sie zu gross, kann der Wind sie aufblähen. Am besten probiert man sie zu Hause aus, damit man sie unterwegs im Nu überziehen kann. Manche Hüllen haben eine kleine Schlaufe, mit der man sie zusätzlich am Rucksack sichern kann. Wer mit dem Velo unterwegs ist, befestigt die Hülle so, dass sie nicht in die Speichen oder in die Kette gerät.

Griffbereit halten

Die Regenhülle gehört an einen festen Platz im Rucksack, am besten in eine Aussentasche oder ins Deckelfach. So muss man nicht suchen, wenn die ersten Tropfen fallen. Manche Rucksäcke haben ein eigenes Fach dafür. Wichtig ist auch, den Rucksack vor dem Überziehen abzunehmen, damit man die Hülle sorgfältig anbringt, ohne dass Wasser hineinläuft, und damit sie an allen Seiten fest anliegt.

Wer besonders empfindliche Dinge transportiert, etwa Papiere oder Elektronik, packt diese zusätzlich in einen Plastiksack oder in einen dichten Beutel. So sind sie doppelt geschützt, falls Wasser doch einmal durch eine Naht dringt. Hülle und Beutel ergänzen einander und sind so leicht, dass sie beim Tragen kaum auffallen. Auch der Schulranzen eines Kindes profitiert von diesem Schutz.

Nach dem Regen nimmt man die Hülle ab und hängt sie zum Trocknen auf, bevor man sie wieder verstaut. Wird sie nass eingepackt, entsteht ein muffiger Geruch, und der Stoff kann brüchig werden. Auch den Rucksack selbst lässt man offen austrocknen, am besten an einem luftigen Ort, und bürstet Sand und Schmutz ab. So bleibt die Ausrüstung lange brauchbar und ist beim nächsten Regen sofort wieder bereit.