Skikleidung nach dem Urlaub waschen und richtig trocknen

Landschaftsillustration

Nach einer Woche im Schnee sind Jacke, Hose und Handschuhe gründlich im Einsatz gewesen. Sie haben Feuchtigkeit, Schweiß und manchmal auch den Rauch einer Hütte aufgenommen, und wer sie nur in den Schrank hängt, riskiert einen muffigen Geruch im nächsten Winter. Deshalb sollte man das Skigewand gleich nach der Heimkehr auspacken, bevor es tagelang im Koffer feucht liegt. Ein wenig Sorgfalt jetzt zahlt sich später aus. Auch Schuhe und Skisocken packt man gleich aus und lüftet sie, damit sich kein Geruch im Koffer festsetzt.

Zuerst leert man alle Taschen und schließt Reißverschlüsse und Klettbänder. Dann liest man das Pflegeetikett, denn manche Teile dürfen in die Maschine, andere nur von Hand gewaschen werden. Für Ski- und Funktionskleidung nimmt man ein mildes Waschmittel, das für solche Stoffe gedacht ist, und verzichtet auf Weichspüler, weil er die Poren verklebt und die wasserabweisende Wirkung mindert. Ein schonendes Programm mit niedriger Schleuderdrehzahl genügt.

Trocknen mit Geduld

Danach hängt man alles luftig auf. Jacke und Hose gehören auf Bügel oder eine Wäscheleine, nicht auf die Heizung, denn starke Hitze kann Nähte und Beschichtungen beschädigen. Handschuhe und Haube legt man auf ein Frotteetuch und dreht sie einmal um, damit sie auch innen trocknen. Wer die Innenseite der Handschuhe nach außen stülpt, beschleunigt das Trocknen und verhindert, dass sich Feuchtigkeit in den Fingerspitzen hält.

Nach dem Trocknen prüft man, ob die Jacke noch Wasser abweist. Perlt ein Tropfen nicht mehr ab, kann eine Imprägnierung die Wirkung auffrischen. Auch kleine Schäden wie einen aufgegangenen Saum oder einen losen Klettverschluss behebt man am besten gleich, bevor sie im nächsten Winter größer werden. Ein Blick auf die Bündchen und auf die Kanten der Ärmel lohnt sich ebenfalls.

Zum Aufbewahren hängt man die Skikleidung auf breite Bügel und lässt ihr im Kasten genug Platz, sodass sie nicht gequetscht wird. Eine luftige Hülle aus Stoff schützt vor Staub, Plastik dagegen sammelt Feuchtigkeit. Handschuhe, Haube und Halstuch lagert man gemeinsam in einer Schachtel, damit man im Herbst alles auf einmal findet. So beginnt die nächste Saison ohne unangenehme Überraschungen und ohne langes Suchen. Wer mag, legt ein Säckchen mit Lavendel in den Kasten, das sorgt für einen frischen Duft.