Lange Abende auf dem Weihnachtsmarkt: So kleidest du dich richtig

Landschaftsillustration

Auf dem Weihnachtsmarkt steht man meist länger still, als man denkt. Man wartet an der Bude, hält eine warme Tasse in der Hand und plaudert mit Freunden, während die Bewegung fehlt, die beim Spazierengehen von selbst wärmt. Deshalb reicht die Kleidung für den Weg zum Markt oft nicht für den ganzen Abend. Wer vorher überlegt, was er anzieht, kann die Stunden zwischen den Lichtern viel besser genießen.

Am besten bewährt sich das Zwiebelprinzip. Direkt auf der Haut trägt man ein dünnes Unterhemd aus Wolle oder aus einem schnell trocknenden Stoff, darüber einen Pullover und darüber eine Jacke, die den Wind abhält und lang genug ist, um den unteren Rücken zu bedecken. Die einzelnen Schichten sollten nicht zu eng sitzen, denn zwischen ihnen bleibt die warme Luft, die den eigentlichen Schutz bietet.

Füße, Hände und Kopf

Vom Boden zieht die Kälte durch die Sohlen, sobald man eine Weile steht. Feste Schuhe mit dicker Sohle helfen deutlich mehr als dünne Stiefel, und ein zweites Paar Socken kann den Unterschied machen, wenn die Schuhe genug Platz dafür haben. Eine Einlegesohle aus Filz oder Wolle dämmt zusätzlich. Wer die Zehen bewegen kann, statt sie einzuklemmen, hält sie länger warm.

Handschuhe sollten so ausgesucht sein, dass man damit noch eine Tasse oder einen Geldbeutel halten kann. Fäustlinge sind wärmer, Handschuhe geschickter, und wer beides mitbringt, kann je nach Situation wechseln. Eine Mütze, die die Ohren bedeckt, und ein Schal, der sich eng um den Hals legen lässt, halten die Wärme zusammen. Lange Schalenden bindet man fest oder steckt sie in die Jacke, damit sie nicht in der Tasse oder am Essensstand landen.

Auch an die Kleidung selbst sollte man denken. Der Geruch von Rauch und Essen lässt sich gut auslüften. Hängt man Jacke und Schal über Nacht ans offene Fenster oder auf den Balkon, verschwinden die meisten Gerüche von selbst. Feuchte Handschuhe und Mützen gehören mit etwas Abstand zur Heizung oder auf den Wäscheständer. So sind alle Teile bereit für den nächsten Besuch, ohne dass man gleich waschen muss. Eine kleine Tasche für Ersatzsocken und dünne Handschuhe nimmt kaum Platz weg.